19
Jan
2007

Entblößt durch den Wald gejagt

Die besten Ideen sind die spontanen Ideen. Das Wetter gestern lud gerade dazu ein. Etwas Spannung und Aufregung, etwas Nervenkitzel, vielleicht etwas Verrücktheit und Leichtsinnigkeit. Ich holte Rike spontan von ihrer Arbeit ab. Sie war froh, sich nicht durch das Nahverkehrschaos kämpfen zu müssen. Doch ich fuhr sie nicht nach Hause, sondern in ein Waldstück. Zuerst erklärte sie mich für verrückt, weil es bei dem Sturm so gefährlich sei, dann lenkte sie ein. Sie befahl ihr, sich auszuziehen, legte ihr das Halsband an und befestigte daran eine Schnur. Dann entkleidete ich mich auch und wir stiegen aus. Bei dem Wetter war klar, dass kein Mensch im Wald sein würde. Wir hatten den ganzen Wald für uns alleine. Es war stürmisch, aber nicht sehr kalt. Der Boden war schon mit herabgefallenen Ästen übersäht. Rike ging vor, ich hielt sie an der Schnur und ging hinterher. Wir gingen einen kleinen Waldweg entlang, der ziemlich matschig war. Ein unglaubliches Gefühl mit bloßen Füßen in Matsch einzutauchen. An einer Weggabelung entfernte ich das Seil vom Halsband und benutzte es, um Rike an einen Baum zu binden, mit den Händen hinterm Stamm. Sie hatte eine leichte Gänsehaut. Ich war, wie immer, ziemlich erregt und hatte einen strammen Ständer. Ich überlegte, was ich mit ihr machen könnte, ohne unsere Vereinbarungen zu brechen. Mir fiel nichts besseres ein, als sie zu fragen, ob ich sie anfassen dürfte. Naja, eigentlich habe ich das schon einigemale gemacht, aber diesesmal wollte ich etwas weitergehen. Sie nickte nur und meine Hand glitt zwischen ihre Schenkel. Sie war triefend nass. Ich hätte sie gerne gevögelt, so wie sie nackt am Baum gefesselt war, mitten im Sturm. Ihre Haare wehten, der Wind streichelte uns, es war einfach nur geil. Aber Vögeln war nicht, das wußte ich, also, wichste ich uns beide. Mich mit der ungewohnt linken Hand, Rike mit der rechten. Ich merkte, dass es sie wild machte, angebunden zu sein. Sie wollte sich bewegen, irgendetwas tun, aber sie konnte nicht. Rike wurde immer lauter und ungehemmter. Ihre Schreie gingen im Windgetöse fast unter, aber sie erreichten mich und bescherten mir einen Schauer nach dem anderen. Dann bäumte sie sich auf, ihre Beine zitterten, die Stimme überschlug sich, sie keuchte laut und dann fiel alles von ihr ab.
Wir beeilten uns zurück zum Wagen. Mit einer Flasche Wasser wuschen wir uns die Füße, zogen uns schnell wieder an und eine wohlige Wärme breitete sich im Körper aus. Wir rauchten zusammen noch eine Zigarette und ich brachte sie nach Hause. OC=17.
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