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Retro

23
Dez
2009

Heiß - Heißer - Sauna

Ein dünner Schweißfilm bedeckte meine Haut. Mein Atem ging ruhig, das Herz pochte schwer. Es war heiß, sehr heiß. Ich lag nackt auf einem weichen Handtuch auf der oberen Holzbank. Es roch nach Orange und Minze, die letzten Duftpartikel des vergangenen Aufgusses. Mein Blick wanderte zur Sanduhr: Zeit zu gehen. Ich wollte mich gerade erheben, da ging die Türe auf und ich sah einen Engel hineinschweben. Sie war Mitte 20, hatte lange blonde Haare, ein schmales, fein gezeichnetes Gesicht. Die Nase war etwas zu kurz und ihre Lippen etwas zu dick. Sie erinnerten mich an Angelina Jolie.

Sie nahm ihr Handtuch ab und legte es auf die mittlere Bank, direkt unter mich. Ihre vollen Brüste, passend zu ihrer schlanken Figur, waren gut zwei Hände voll. Ich tastete sie mit meinen Augen ab. Der blonde Flaum bedeckte kaum ihre Klit. Wie auf einem Präsentierteller lag sie vor mir, den Kopf auf der Bank, die Beine angewinkelt und leicht geöffnet. Trotz der großen Hitze spürte ich eine leichte Erregung. Sollte ich schnell aufstehen und die Sauna verlassen? Da sie direkt unter mir lang, würde das nicht so einfach werden, ich müsste über die Bank ans Ende rutschen und an ihr vorbei huschen.

Ich überlegte wohl einen Moment zu lange und mein Zauberstab nahm eine bedrohliche Größe an. Völlig unerwartet setzte sie sich rasch auf. Ich hatte noch nichts unternommen, meine Erektion zu verbergen und ihr Blick blieb kurz zwischen meinen Beinen hängen. Dann grinste sie mich an: "Können sie mir bitte die Kopfstütze reichen?" Verlegen sah ich hinter mich und angelte umständlich nach der Kopfstütze, die ich nicht gleich in den Griff bekam. Dabei bewegte sich mein Becken nach vorne und ohne dass ich es gewollt hätte, ragte ihr nun mein bestes Stück in voller Pracht entgegen. Ich versuchte noch immer, das hölzerne Kopfkissen zu ergreifen, da raste ein Blitz meinen Körper. Rasch wandte ich mich um und sah wie der Engel mit seinen geschürzten Lippen meine Eichel festhielt.

Sofort schoss mir das Blut in den Kopf. Während sie noch immer mit ihren Lippen an mir hing, sah sie mir tief in die Augen. Regungslos blieb ich liegen. Dann senkte sie langsam ihren Kopf über meinen kleinen Freund, immer die Augen auf mich gerichtet, als wolle sie meine Reaktion erforschen. Mein Herz raste. Ich spürte ihre Zungenspitze, während sie mich Zentimeter für Zentimeter mit ihren Lippen verschlang. Mein Knüppel wurde zum bersten hart. Mit einer Drehung stand sie auf, packte meine Beine und drehte sie schwungvoll runter. "Setz dich!" Ich gehorchte. Sie stellte sich auf die unterste Stufe, drehte mir ihren Rücken zu und lehnte sich zurück, bis ich ihren Po spürte. Ich rückte noch ein Stück nach vorne und dann drang ich mühelos in sie ein. Mit geschlossenen Augen spürte ich ihre innere Hitze, ihre weichen, feuchten Innenwände und ich roch einen moschusartiger Duft mit einer dezenten animalischen Note. Ein Schauer nach dem anderen schüttelte mich. Sie stütze ich mit beiden Händen ab und begann mich, sich, uns langsam zu vögeln. Ihre Haut glänzte.

Überall bildeten sich kleine glitzernde Perlen. Sie steigerte das Tempo. Wie auf einem Ölfilm, glitt sie auf meinem Schoß, vor und zurück, hoch und wieder hinunter. Sie reitete auf voller Länge meinen Stängel, bis er ihr fast entwischte und sie ihn schnell wieder in sich hineinstopfte. Ihr blonder Haarschopf klebte wie eine vergessene Peitsche auf meiner Brust und sie schlug wuchtig mit ihrem Becken meine Knochen. Ich fasste sie an der Hüfte, presste sie fest auf meine Lanze, bis sich ihre Schamlippen an den Stoppeln meines Schamhaars rieben. Alles floss.

Ihre Klit schmatze nass bei jedem Stoss. Der Schweiß perlte von ihrer seidenen Haut. Es kam mir vor, als wären wir beide ganz und gar in ihrer feuchten Lustgrotte versunken. So, wie sie zustieß, atmete sie auch stoßweise aus. Sie wurde immer schneller und ich spürte, wie sich mein Saft zusammenbraute. Dann schnellte ich ein paar Mal kräftig gegen ihren weichen Po, dass es laut Klatschte und der Schweiß spritzte. Kurze spitze Schreie drangen an mein Ohr, machten mich wild. Ich keuchte, das Herz pumpte, der Kreislauf rotierte, ich befürchtete, das Bewusstsein zu verlieren. Sie bäumte sich und reflexartig schnellte meine Hand auf ihren Mund. Ich spürte, wie sie zitterte, wie sich der Ring um meinen Ständer zusammenzog, mir das Blut abklemmen wollte. Ihr ganzer Körper bebte. Sie biss mir in die Handfläche, unterdrückte ihre Schreie darin. Mit jedem Stoß zuckte sie und ihre Zähne vergruben sich tiefer in mein Fleisch, lustvoll, hingebend. Dann explodierte ich, mein Schwanz tanzte wild in ihrem Schoß und spukte schubweise seine weiße Sahne aus. Noch ein paar zärtliche Stöße, dann sackte sie erschöpft zusammen.

Sie blieb noch eine Weile auf mir hocken, holte tief Luft, um ihren Puls zu beruhigen. Dann stand sie wortlos auf, legte sich das Handtuch um und verließ die Sauna. Ich schüttelte den Kopf, war noch immer völlig von Sinnen und für einen kurzen Moment dachte ich, ich hätte mir das alles nur eingebildet, aber auf dem Boden sah ich die Spur des Spermas, das aus ihr herausgetropft war.


Frohe Weihnachten und noch viele heiße Tage!!

24
Nov
2009

Die Wixbox

In jedem gut sortierten Sexshop gibt es auch Wixboxen, im Fachjargon, Videoeinzelkabinen genannt. Sie sind etwa so groß wie Dixie-Klos und besitzen auch deren Charme: Ein Sessel, meistens ein oder zwei Monitore, auf denen, gegen Geldeinwurf, Pornos gezeigt werden, was sonst?

Dabei ist Wixbox nicht gleich Wixbox. Das erste abstoßende oder anziehende Kriterium ist die Hygiene. Wer sagt, Sex müsse dreckig sein, sollte sich nocheinmal den genauen Sinn der Worte überlegen. Man sollte nicht immer alles wörtlich nehmen (Ich weiß, da gibt es bestimmt wieder einen Fetisch...). Ich finde es nicht sehr ansprechend, wenn jemand auf den Boden oder auf den Bildschirm gewichst hat (allerdings ist das besser, als in die Ecke pinkeln). So eine Spermapfütze ist schließlich auch eine üble Rutschgefahr :-)

Positiv dagegen sind Wixboxen, die Clinextücher auslegen und einen Papierkorb und einen Aschenbecher besitzen. Man muss es den männlichen Ferkeln ja nicht zu einfach machen. Dann ist die Größe einer Wixbox entscheidend. Ich habe schon einige erlebt, in denen war Mann so beengt eingepfercht, dass man sich kaum bewegen konnte. Nicht nur der Geldeinwurf wurde zum Abenteuer (was ist, wenn das Geld aus der Hand rutscht und in die Spermapfütze fällt?), auch das Entblättern und schließlich der eigentliche Grund, die Mastrubation, wurden nahezu unmöglich.

Die Videokabinen waren früher mit 32, 64 oder 128 Programmen ausgestattet (Mich würde mal interessieren, warum immer 2er-Potenzen?), heute, im digitalen Zeitalter, gibt es auch 2000 oder 3000 Programme. Da braucht man schon viel Zeit, um die alle anzuspielen.

Auf den Monitoren sieht man das eingestellte Programm und eine Vorschau auf andere Filme. Manchmal im Spittscreen gleich vier Filme, so dass man gar nicht weiß, wohin man schauen soll. Bei den guten Boxen kann man vor und zurückspulen oder Kapitel anwählen. Das ist gut, wenn man eine erregende Szene noch mal sehen möchte. Bei den digitalen kann man aus Kategorien wählen oder nach Darstellern suchen und vieles mehr.

Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass es für die besonders kontaktfreudigen Herren, Wixboxen mit gewollten/ungewollten Gucklöchern gibt oder Durchreichen, in denen man etwas ... durchreichen kann :-) Raffiniert auch die Variante mit dem undurchsichtigen Glas, dass plötzlich zum Fensterglas wird, wenn auf beiden Seiten Geld eingeworfen wurde.

Hab ich alles? Ich ergänze noch gerne, wenn etwas entscheidendes fehlt. Das ist wirklich eine Wissenschaft für sich.

Kaum hat man die Kabinentür hinter sich geschlossen und das Geld eingeworfen, beginnt das Wichsen gegen die Zeit (für 10 Euro kann man ca. 20 Minuten gucken). Gestern hatte ich keine Zeit mehr fürs Kino, deshalb bin nur kurz in die Box gegangen. Dort bin ich beim Film: "Zum erstenmal Anal" hängengeblieben, aber dazu ein anderes Mal ....

13
Nov
2009

Liebe hin oder her

Ach, Liebe, hin oder her. Jetzt wird erst einmal gefickt. Reden können wir immer noch und warum überhaupt reden? Reden ist doch auch keine Liebe. Liebe ist ein Gefühl und gefühlt wird beim Ficken, nicht beim Quatschen.

Ich weiß, dir fehlt etwas, wenn ich dich nicht jeden Tag durchnudel, an Ort und Stelle, im Flur, wenn ich von der Arbeit komme, auf der Arbeitsplatte in der Küche, wenn du das Essen zubereitest, auf dem Sofa beim Fernsehen, unter Dusche, nach dem Aufstehen oder im Fensterrahmen beim Gardinen aufhängen.

Wenn ich dich einen Tag nicht ficke, bist du mürrisch und übellaunig. Früher dachte ich, dich zu ficken ist eine Art Reviermarkierung, denn danach duftest du nach Zedern. Ich habe keine Ahnung, wie du das machst, aber die ganze Wohnung riecht danach, in jeder Ecke, in jedem Winkel verströmst du den Duft der Frischgefickten. Außerdem lächelst du danach stundenlang und ich hielt dich lange Zeit für leicht debil. Heute weiß ich, dass es der reine Neid ist.

Nach dem Ficken ist der Tag für mich gelaufen. Höhepunkt — das war’s, mehr kommt nicht, mehr geht nicht, Lampen aus, Power off, während du elfenbeschwingt davon gleitest.

Wüsste ich es nicht besser, würde ich glauben, dass der Ausstoß meines Lebenssafts in deine innere Welt meine Lebensenergie schmälert und dir als belebendes Elixier reicht. Aber das ist natürlich Quatsch, oder?

Oder?

Naja, wenn man den Energieerhaltungssatz im Kopf hat…

So wie ich mich durch dich durch acker…

Jeder Stoß lädt deine Batterien auf, wie bei einer Automatikuhr. Je länger ich dich durchschüttle und knalle, desto länger tickst du, also im übertragenen Sinne. So betrachtet ist das Ficken ganz schön unsinnig, energetischer Unfug, denn einen Orgasmus kann ich auch schneller und einfacher haben, das geht mir leicht von der Hand.

Tja, aber ich liebe dich eben. Das ist der Beweis. Ich mach das alles für dich. Jeder Tag diese Plackerei mit dem Rumgeficke. Geht mir ehrlich gesagt so richtig auf den Sack, aber diesmal wörtlich. Also muss es nicht „Lieben hin oder her“ heißen, sondern „Liebe hin und her“, hin und her geschüttelt, gerührt und gefickt.

Und alles nur für dich.

17
Okt
2009

Die Unmöglichkeit eine Frau zu vögeln, die man siezt

Eine Frau fehlt auf meiner "To-Fuck"-Liste, die eigentlich nach ganz oben gehört, aber ich habe die Liste nach Realisierbarkeit sortiert und sie ist unerreichbar. Sie ist eine ehemalige Kollegin von mir. Ich fand sie vom ersten Augenblick an unglaublich sexy. Ich liebe an ihr ihren unerschütterlichen Optimismus. Sie scheint immer gut drauf zu sein, ohne dass das aufgesetzt wirkt. Ein Mensch voll positiver Energie. Vom ersten Tag an hatte ich den Wunsch, mit ihr ins Bett zu langen. Gut, der Wunsch ist jetzt nicht so ungewöhnlich, aber bei den meisten Frauen eher flüchtig. Nicht bei ihr. Damals war sie meine Vorgesetzte und lebte in einer Beziehung, so dass ich keine Anstalten machte, ihr nahe zu kommen. Irgendwann verließ ich das Unternehmen und seitdem treffen wir uns vier oder fünf Mal im Jahr mit anderen Kollegen von damals. Die größte Enttäuschung war, als sie mir das "Du" anbot. Irgendwie gehörte das "Sie" zur erotischen Komponente. Ich weiß nicht, ob das meine verborgene devote Seite ist oder einfach die Tatsache, dass ich noch nie mit einer Frau gevögelt habe, die ich siezte? Selbst die Damen aus dem horizontalen Gewerbe duzt man. Heute Abend werde ich sie wieder treffen, sie in den Arm nehmen, sie auf die Wangen küssen und an ihr riechen. Hmmmm. Und dann den ganzen Abend verträumt ihrem Lächeln folgen. Sie wird immer ein Traum bleiben. Manche muss man sich einfach bewahren.
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Auf und davon ins Diesseits

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Aktuelle Beiträge

schön geschrieben!
Danke für das vorzeitige Weihnachtsgeschenk an...
Chrissie (Gast) - 23. Dez, 15:27
Heiß - Heißer...
Ein dünner Schweißfilm bedeckte meine Haut....
auf-und-davon - 23. Dez, 14:05
oho, vielen dank dafür....
oho, vielen dank dafür. jetzt wird mein textlastiger...
auf-und-davon - 23. Dez, 13:30
Warum nicht ...
weit geöffnete Fenster in einer lauen Sommernacht?!...
schmelzpunkt - 21. Dez, 19:12
Brustwarzen ... Kinder(hilfsmerk)...
Brustwarzen ... Kinder(hilfsmerk) ... :-)
schmelzpunkt - 21. Dez, 18:45

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